Strom aus Sonnenlicht

Planung

Um eine höchstmögliche Energieausbeute der Photovoltaik-Anlage erreichen zu können, sollte auf die optimale Ausrichtung und Neigung geachtet werden. Teilverschattungen von Photovoltaik-Modulen - sowohl im Tagesverlauf als auch im Jahresverlauf - sollten bereits bei der Planung eliminiert werden. Bereits Kamine, Antennen oder Satellitenschüsseln können den erzielbaren Ertrag verringern. Ein Grund dafür ist, dass die Module in Serie geschalten sind und deshalb eine Verschattung große Auswirkungen auf die Gesamtertrag der Photovoltaik-Anlage hat. Durch die richtige Planung und spezielle Verkabelung können Mindererträge vermieden werden.

Die Photovoltaik-Module sollten möglichst nach Süden ausgerichtet sein und eine Neigung von etwa 30° haben. Geringfügige Abweichungen von diesen Werten sind in der Regel nicht kritisch. Werden die Abweichungen jedoch zu groß, sinkt die Energieausbeute erheblich.

<Bild Ausrichtung PV-Anlage>

Auch die Neigung der PV-Module ist ein wichtiges Thema. Mittlerweile haben Systeme zur Nachführung der PV-Module, abhängig vom Sonnenstand in der jeweiligen Tages- und Jahreszeit, die Marktreife erreicht und sind am Markt relativ günstig zu erhalten.

Zur perfekten Planung gehört auch die Auswahl der richtigen Komponenten (PV-Module, Wechselrichter, DC-Freischaltbox etc.)

Erst mit o.g. Informationen ist es möglich, eine seriöse Ertrags-Simulation (bezogen auf den jeweiligen Standort) zu errechnen bzw. ein reelles Angebot zu erstellen.